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30. Schweriner Fünf - Seen - Lauf am 05.07.2014

Wir beglückwünschen unsere Lauffreunde Udo Bauermeister und Jürgen Stark zu ihrer 30.erfolgreichen Teilnahme an der 30. Auflage des Schweriner Fünf-Senn-Laufes. Damit waren sie bei dieser großartigen Laufveranstaltung von Anfang an ununterbrochen dabei! laughinglaughing

Ergebnisse:

10 km:    Achim Schemel          ; 1:00:28 h   Platz 12 AK 65
              Jürgen Stark              ; 1:37:02 h   Platz  81 AK 70

15 km     Birgit Mohr                ; 1:24:06 h   Platz  5 AK W55

30 km     Katrin Bromber          ; 2:39:28 h   Platz 14  AK W50
              Udo Bauermeister      ; 2:58:31 h   Platz 13  AK 70
              Hartmut Böhm           ; 3:41:00 h   Platz 21  AK 70

 

Lausitzer Seenland 100 am 12.07.2014

Ergebniss Halbmarathon :

Jan Meghari ; 01:47: 55 h ; Platz 5  AK 35    laughing

Chemnitz Marathon am 05.07.2014

Jan Meghari : 04:19:56 h ;  Platz3 in AK M35

24h-Lauf Bernau am 11./12.9.2010

Ein Bericht von Gabi Lipfert

Bereits zum 3. Mal nahmen wir als Mannschaft am 24h-Lauf in Bernau teil. Ich denke, es ist eine der schönsten Laufveranstaltungen in Berlin-Brandenburg. Sie zeichnet sich aus durch hervorragende Organisation, unbeschreiblich gute Stimmung und eine sehr schöne, aber anspruchsvolle, Laufstrecke.

Nachdem wir 2007 und 2008 als 4ér Team antraten, starteten wir dieses Jahr mit einer 10´er-Mannschaft. Zu unserem Team gehörten Hartmut Böhm, Katrin Bromber, Annette Flegel, Bert Hofmann, Gabi Lipfert, Birgit Mohr, Achim Schemel, Ingo Zimmermann und die „Gastläufer“ Martin Nierod und Claudia Zimmermann.
Betreut wurden wir wieder während des Laufes von Jochen Bernhardt und Jürgen Hornig. Ihrer Beharrlichkeit ist es auch zu verdanken, dass wir überhaut wieder eine Mannschaft gestellt haben.

Start des Laufes ist 14.00 Uhr. Ich war aber bereits schon um 08.00 Uhr vor Ort um zusammen mit Jochen und Jürgen unser Zeltlager aufzubauen. Das frühe Erscheinen ist wichtig, um noch einen schönen Platz direkt an der Laufstrecke zu ergattern.

Um 14.00 Uhr fiel dann der Startschuss für den 24-Stunden-Lauf und den 6-Stunden-Lauf. Wir begannen unser Rennen mit 8 Läufern. Bert und Ingo sollten erst gegen Abend bzw. in der Nacht dazu stoßen. Damit alle die Strecke kennenlernen konnten, liefen wir nacheinander erstmal eine Runde, danach in 2´Gruppen jeweils 2 Runden.
Ich war Startläufer und fühlte mich daher „verpflichtet“ ein schnelles Tempo zu laufen, was ich bei einer Rundenlänge von 1,6 km gerade noch so hinbekomme.

 

 Die Stimmung vor Ort war hervorragend. Annette meinte: „Ist wie Camping mit ab und zu mal laufen gehen“. So war es aber auch. Alle die nicht gerade liefen, lagen oder saßen bei herrlichsten Sonnenschein und stimmungsvoller Lautsprechermusik im Zeltlager und verfolgten das Geschehen, machten Picknick, unterhielten sich mit Freunden aus anderen Vereinen oder feuerten die Läufer an, die ständig ums „Zeltlager“ herum ihre Runden drehten. Eine schöne Überraschung war dann der Besuch unseres Laufgruppenmitgliedes Horst Prill und am späten Abend noch von Jan Meghari, die zum Anfeuern erschienen waren.

Da Katrin, Annette und Martin nur bis 24 Uhr zur Verfügung standen, mussten sie ab 18.00 Uhr verstärkt laufen. Von 23.00 bis 03.30 Uhr waren wir dann nur noch zu sechst bis dann gegen 03.30 Uhr Ingo eintraf. Wir liefen weiter in 2ér Gruppen, wobei jedoch in den Nachtstunden, jeder 4 Runden lief. Somit hatte jeder mal ca. 3h Pause zum Schlafen, wenn er es denn konnte.
Unsere Mannschaft gehörte zur Wertungsklasse 10´Staffel Mix (50% Frauen). In dieser Klasse traten 6 Mannschaften an. An einer Tafel konnten man erkennen, wie viele Runden jede Mannschaft zurückgelegt hatte. Schon nach „Halbzeit“ des Rennens war entschieden, die ersten 3 Plätze waren für uns unerreichbar weit weg. Aber das war uns vorher schon klar, dass wir hier keine Chance auf einen vorderen Platz haben würden und wir deshalb ganz entspannt ohne „Zielvorgabe“ laufen konnten. Das änderte sich aber schlagartig ca. 2 Stunden vor Ende des Rennens. Da merkten wir plötzlich, dass die Mannschaft „Dachse auf Achse“, die bisher 2 Runden hinter uns auf Platz 5 lagen, bis auf 50 sec herankommen waren. Nach dem nächsten Wechsel führte sie sogar mit 2,5 min, was der Läufer, der das Überholmanöver vollzogen hatte uns mit einem freundschaftlichen Jubelschrei signalisierte, als er an uns vorbei lief. Nun waren wir herausgefordert worden und unser Ehrgeiz, vor allem der unserer jungen Männer Bert und Ingo, war geweckt. Jetzt war es nicht mehr egal ob Platz 4 oder 5 oder x. Wir hatten plötzlich ein Ziel und waren zum Schluss, wo eigentlich jeder müde war und nur noch austrudeln wollte, gefordert.

Da uns klar war, dass nur 4 von uns das Laufvermögen hatten, noch mal eine Wende herbeizuführen, mussten jetzt Bert, Achim, Ingo und Birgit ran und die letzten 2h an ihre Grenzen gehen. Es wurde richtig spannend, vor allem für uns Zuschauende. Runde für Runde stoppten wir die Zeitabstände und erlebten eine Aufholjagd. Dann waren wir vorbei um in der nächsten Runde wieder hinten zu liegen. Hier nur noch mal zur Erinnerung, es war (nur) der Kampf um Platz 4!

 Zwei Runden vor Schluss hatten wir es geschafft, wir lagen wieder vorn. Birgit ging in die letzte Runde die bereits 2min später durch den „Schlussknall“ beendet wurde. 24h waren um und wir haben in dieser Zeit, als Mannschaft, eine Strecke von 279,860 km zurückgelegt.

 

 Der 24h-Lauf hat uns allen viel Spaß gemacht und war ein tolles Mannschaftserlebnis.
Ein Dankeschön hier noch mal an Claudia und Martin, die unsere Mannschaft verstärkt haben.

Ein Gruß und Dankeschön auch an die Freunde der Laufgruppe „Dachse auf Achse“, die uns zum Schluss herausgefordert haben und uns noch zu einem zusätzlichen
„Kick“ an Spaß verabreichten.